Die Geschichte der Bartpflege - Seit Menschen gedenken
Bärte gibt es seit Menschen Gedenken. Die lange Geschichte der Bartpflege des Urmenschen bis heute wo es die Bio Produkte von Bartpflege-Produkte.ch gibt, wird hier kurz erzählt.

 

In der geschichtlichen Entwicklung des Bartes und der Bartpflege signalisiert der Bart immer wieder Status und Zugehörigkeit. Der Bart ist mehr als Haar im Gesicht. Er wird durch uns als Statussymbol, als Persönlichkeitsmerkmal und als Signal genutzt. Die Pflege des Barthaares oder die Vernachlässigung der entsprechenden Pflege fällt auf und wurde von Historikern wahrgenommen, interpretiert und dokumentiert.

Die Geschichte der Bartpflege startet im Zeitalter der Urmenschen, wo der Bart noch Teil vom Fell ist und sie reicht bis heute. Wir von Bartpflege-Produkte.ch versuchen unserer Zeit einen besonderen Stempel zu verpassen. Es ist die Fokussierung auf die beste Qualität und es ist die Würdigung natürlicher Wirkstoffe. Hierbei ist es uns besonders wichtig, nicht nur ein bisschen Qualität und ein wenig Natur in die Produkte zu geben, um damit werben zu können. Es ist unser definiertes Ziel, die beste Qualität mit 100% Biowirkstoffen zu verwirklichen. Ob dies in 500 Jahren als Votum für unsere Zeit gelten wird, werden Historiker einer kommenden Generation beurteilen können.

 

Am Anfang war der Bart das Fell, besser gesagt ein kleiner Teil davon. Der Urmensch, wusste den Bart als Schutz und Wärmeregulator sicherlich zu schätzen. Die Bartpflege, welche sich keinesfalls auf den Bart begrenzte, liess man sich gegenseitig von Hand zukommen. Die Fellpflege war mehr als Pflege, denn die soziale Interaktion hatte hierbei eine grosse Bedeutung. Auch der soziale Status in der Gruppe kam hier zur Geltung. Die gegenseitige Fellpflege mit den Fingerspitzen nahm viel Zeit in Anspruch und wurde in der weiteren menschlichen Evolution zunehmend durch das verbale pflegen der Sozialkontakte abgelöst.

 

«Hallo Weibchen, ich bin geschlechtsreif, denn ich trage einen Bart.»

 

Mit dem Übergang vom Ganzkörperfell zum Vollbart wurde die Bedeutung des Bartes als sekundäres Geschlechtsmerkmal, welches die Geschlechtsreife signalisiert und auch als Statussymbol dient, immer gewichtiger. Es entstanden die ersten Rituale rund um den Bart, und die ersten mechanischen Hilfsmittel aus Feuerstein, scharfen Muschelkanten und Obsidian wurden bereits in der Steinzeit verwendet.

 

«Hallo Untertanen, ich bin euer König, denn ich trage kostbare Goldbänder im Bart.»

 

Bei den Ägyptern und in Babylon war für die Oberschicht ein gelb gefärbter Bart angesagt, hier stand nicht der pflegende Aspekt, sondern das Statussymbol im Vordergrund. Dem König wurden zudem Goldfäden in das Barthaar eingeflochten. Es erscheint mir als sehr wahrscheinlich, dass natürliche Öle bereits als Bartpflege Produkt zum Einsatz kamen.

 

Der Barbier, welcher sich ab dem 8. Jahrhundert nicht nur um die Bärte, sondern auch um das Ziehen der Zähne und chirurgische Eingriffe kümmerte, kannte bereits ein schönes Repertoire an Duftstoffen und Ölen.

 

In der Renaissance war ein gepflegter, doch natürlicher gelockter Bart-Look angesagt. Er wurde gerne parfümiert und gewachst. Als im 19. Jahrhundert der Schnauzbart des Deutschen Kaisers mit Hilfe einer Tinktur geschickt gezwirbelt wurde, war eine weitere Hürde genommen. Seither haben sich die Bartpflege Produkte weiter verändert, doch essenziell neues ist nicht mehr auf den Markt gekommen. Die natürlichen Wirkstoffe wichen teilweise synthetischen Bausteinen, doch das Prinzip blieb das gleiche.

 

«Hier kommt der Rasierapparat. Bart Liebhaberei hat keinen Platz mehr.»

 

Bereits vor dem 1. Weltkrieg nahm ein Grossteil der westlichen Bevölkerung Abschied vom Bart, während der Schnurrbart eine leicht höhere Überlebenschance hatte. So konnten in den Fabriken mehr Rasierklingen hergestellt werden. Die Rasur eroberte die privaten Haushalte und wurde ab den frühen dreissiger Jahren zunehmend vom elektrischen Rasierapparat abgelöst.

 

Die Bärte der Hippies, als ein Signal der Auflehnung belebte das Geschäft der Bartpflegeprodukte nicht wirklich, denn die Bärte waren oft nicht mehr gepflegt als die langen Haare. So wurden Bart und Schnurrbart wiederholt als der Ausdruck einer persönlichen ideologischen Zuordnung verwendet. Ein weiteres Beispiel dafür ist der Macho Schnurrbart.

 

Heute gilt das sehr persönliche Bartstyling als eine Unterstreichung der Individualität. Das Bartstyling ist dem entsprechend ein Teil der persönlichen Imagepflege. Die Bartpracht ist sorgsam, und die Palette der Bartpflegeprodukte ist vielseitig, sowohl was die Vielzahl von Anbietern, als auch was die Qualität der Produkte betrifft. Die Verwendung der Produkte bleibt die gleiche.

 

«Die Nassrasur mit Rasiermesser und Hobel ist die Besinnung auf traditionelle Werte, ebenso wie die handgesiedete Bartseife und das natürliche Bartwachs.»

 

Im Bereich der Hilfsmittel gibt es zur Modernisierung der Werkzeuge eine Gegenbewegung, sowohl bei der Bartpflege, wie auch bei der Rasur. Rasiermesser und Hobel erleben ein Revival, aber auch die traditionelle Naturseife in der spezifischen Verwendung als Bartseife oder Rasierseife haben an Beliebtheit gewonnen.

 

Die Parfümierung des Bartes wird gerne mit Hilfe eines Bartpflegeprodukts vorgenommen, welches gleichzeitig pflegt. Während der Bart des Pharaos noch golden gefärbt wurde, bevorzugt Mann heute die Naturfalbe mit oder ohne Nachfärbung.

 

«Die Liebe zum Bart und zur Bartpflege kommt und geht wie Ebbe und Flut.»

 

Der Bart, und mit ihm die Bartpflegeprodukte erfreuen sich zur Zeit einer wiederbelebten Liebe. Ein Trend, welcher scheinbar kein Ende kennt. Anzunehmen ist jedoch, dass sich die bis heute wellenförmige Beliebtheit auch wellenförmig bleiben wird. Neue Möglichkeiten haben gelegentlich einen Veränderungsprozess beschleunigt. Die Rückbesinnung auf alte Werte, wie das Barbierhandwerk, haben sich andererseits immer wieder durchgesetzt.